Schwimmen: Wellenkiller zeigten Flagge in Würzburg

 Hinten von links: Sophie Schlagmüller, Melanie Weissbeck, Julian Hock, Andrea Rieger, Michael Stumm, Thomas Hock Vorne von links: Falk Nagel, Fabian Weissbeck, Robin Jan Geeb, Bastian Stumm

Wellenkiller zeigten Flagge in Würzburg Die Wettkampfmannschaft der Schwimmabteilung des TV Marktheidenfeld, bekannt auch als die Wellenkiller, trat mit neun Aktiven bei den Unterfränkischen Langbahn-Meisterschaften in Würzburg an, obwohl das Training in den vergangenen Monaten allzu oft ausfallen musste, weil der Trainer der Wettkampfmannschaft aus beruflichen Gründen verhindert war. Das hatte dazu geführt, dass bei allen Schwimmern ein deutlicher Trainingsrückstand zu verzeichnen war und man keine großen Erwartungen an ein erfolgreiches Abschneiden haben konnte. Dennoch wollte Abteilungsleiter Michael Stumm nach all den erfolgreichen Jahren nicht einfach klein beigeben und appellierte an die Schwimmer, die die nötigen Pflichtzeiten erreicht hatten, trotz des starken Trainingsrückstandes teilzunehmen und zu zeigen, dass die Mannschaft noch konkurrenzfähig sei. Erfreulicherweise meldeten sich neun Schwimmer, teils aus dem Aktiven-, teils aus dem Masterbereich, und sagten ihre Teilnahme zu. Mit dieser Mannschaft, unterstützt auch noch von Kampfrichtern des TVM, konnte man in Würzburg teilnehmen und einen ordentlichen Wettkampf abliefern, ohne Ausfälle und ohne Aufgeben oder Disqualifikationen. In aller Regel wurden die Pflichtzeiten bestätigt und auch die eine oder andere Medaille ergattert, vor allem im Masterbereich. So konnten die Masters-Teilnehmer Sophie Schlagmüller, Andrea Rieger und Michael Stumm jeweils gleich mehrfach Goldmedaillen in ihren Altersklassen erreichen. Die jüngeren Schwimmer in den Aktiven-Jahrgängern hatten es bei starker Konkurrenz aufgrund des Trainingsrückstandes allerdings sehr schwer und erreichten nur selten Medaillenränge. Dafür zeigten sie in der 4x50m Freistilstaffel, dass sie mithalten können und belegten in der Besetzung Bastian Stumm (Jg. 2007), Falk Nagel (2006), Fabian Weissbeck (2006) und Robin Jan Geeb (2006) einen guten 5. Platz. Wichtig war für Abteilungsleiter und Schwimmer auch, dass man bei der Suche nach einem neuen Trainer auch vorweisen kann, dass man als Mannschaft noch existiert und bereit ist, neu anzugreifen. Denn nach der langen Durststrecke ohne regelmäßiges Training sind alle voller Hoffnung und Vorfreude, dass bald ein neuer Trainer gefunden werden und mit ihm an alte Erfolge angeknüpft werden kann. Das Bild zeigt: Hinten von links: Sophie Schlagmüller, Melanie Weissbeck, Julian Hock, Andrea Rieger, Michael Stumm, Thomas Hock Vorne von links: Falk Nagel, Fabian Weissbeck, Robin Jan Geeb, Bastian Stumm

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